Am Samstag ging es also los! Zusammen mit Sebi’s bester Freundin Ingila fuhren wir zum Flughafen. Sebastian flog zwei Stunden frueher ab als ich, aber Ingi wartete trotzdem noch eineinhalb Stunden mit mir. Danach kam meine Mutter noch, und nachdem wir im Starbuck’s einen Kaffee getrunken hatten, musste auch ich los! Mein erster Flug war mit British Airways nach London Heathrow. (Waehrend der ganzen Reise hatte ich Fensterplaetze.) Wir flogen mit eineinhalb Stunden Verspaetung ab, was aber nicht weiter schlimm war. In London musste ich umsteigen, zum Glueck konnte ich in demselben Terminal (Sorgendkind Nr. 5) bleiben. Danach ging es weiter nach New York. Der Flug war ziemlich unangenehm. Der Deutsche neben mir stank ziemlich nach Schweiss. Es war total eklig. Und die Frau vor mit stellte ihre Rueckenlehne derart weit nach hinten, dass ich ziemlich eingezwaengt da sass. Ich konnte ungefaehr eine Stunde lang schlafen.
Auch in New York JFK kam ich mit einer knappen Stunde Verspaetung an, weil das Wetter ziemlich schlecht war. Nach der Immigration, welche problemlos verlief (ich hab’ ja bei der Frage, ob ich terroristische Absichten habe, auch nicht „yes“ angekreuzt), rief ich meinen Home Host, Karen Olson, an, um ihr zu sagen, dass ich angekommen war. Danach ging ich nach draussen und schaute mich nach Taxis um. Zwei Maenner, welche gleich bemerkt hatten, wie orientierungslos ich war, sprachen mich an und fragten mich wohin ich den wolle. Sie sagten, ich solle mit ihnen mitkommen, aber das kam mir merkwuerdig vor. Zum Glueck entdeckte ich dann die Schlange fuer die normalen, offiziellen „yellow taxis“ (von denen gibt es in NYC uebrigens 20′000). Der Fahrer fuhr mich dann nach Queens zu Karen’s Wohnung.
Karen ist eine pensionierte, etwas dicke Frau, sie ist aber sehr nett zu mir (obwohl sie ein Morgenmuffel ist). Mit meinem Zimmer bin ich auch sehr zufrieden, ich habe ausser dem Bett einen Schreibtisch, Schrank, eine Sofaecke, einen Esstisch… um ca. sechs Uhr mitteleuropaeischer Zeit bin ich dann schlafen gegangen.