So, nun dauert es nur noch fünf Tage bis ich abreise…
Um 13.25 fliege ich über London Heathrow nach New York JFK. Ich habe bereits letztes Wochenende angefangen zu packen, um auch ja nichts zu vergessen. Neben den letzten Prüfungen muss ich immer wieder noch etwas organisieren, zum Beispiel eine Fotokamera, Stromadapter, und das Wichtigste: die Kreditkarte! Amerikaner bezahlen nämlich fast ausschlisslich damit. Bei der Raiffeisen habe ich vor zwei Wochen einen Antrag auf eine Prepaid Kreditkarte gemacht und deutlich gesagt, dass ich sie bis nächsten Freitag haben müsse – heute habe ich angerufen um Dampf zu machen, und was erfahre ich? Der Antrag ist irgendwo hängengeblieben und die Karte existiert noch gar nicht. Toll! Wenn ich Glück habe, bekomme ich sie noch rechtzeitig, ansonsten habe ich Schwierigkeiten…
Wohnen werde ich im „borrough“ Brooklyn in Jackson Heights, im Apartment einer pensionierten Frau namens Karen Olson mit Katze. Lieber wäre ich bei einer Familie untergebracht gewesen. Aber das ist auch okay, denn sie hat Zeit und Lust mir die Stadt zu zeigen! Gleich am nächsten Tag will sie mit mir eine Tour machen.
Während mir das alles vor einer Woche noch total unvorstellbar und weit weg erschien, bin ich mittlerweile ziemlich aufgeregt. Immerhin werde ich vier Wochen lang alleine in einer fremden Stadt verbringen! (Von dem Tagesausflug mit fünf Jahren ist leider nicht mehr soviel hängen geblieben
) Ich habe Angst, mich überhaupt nicht zurechtzufinden. Und dass die Schule (mit den sehr kleinen Klassen von 8-10 Leuten) mehrheitlich von Erwachsenen besucht wird und ich keine Freunde finde. Und dass Karen schlecht kocht und dauernd mit mir was unternehmen will. Und dass mein Gepäck in London verloren geht. Und…
Andererseits freue ich mich total darauf. New York soll ja eine unglaublich aufregende Stadt sein, und diese vier Wochen werde ich bestimmt nie vergessen. Ich werde bestimmt auch ein wenig selbstständiger und werde hinterher besser mit der Sprache umgehen können. (Genug, um das Cambridge Advanced Exam zu bestehen?) Ich hoffe, ich lebe mich schnell ein.
Ich hoffe, den nächsten Eintrag am Sonntag schreiben zu können. Bis dann!
Hey niigggyy
Das mit de gmischte Gfühl verstahni guet… Zersch freut mer sich meeeega, und wenns denn ändlich sowiit isch würdsch fasch lieber dihei bliibe. Das hani bis jetzt au jedes Mal gha. Aber natürlech gaht mer trotzdem
So wie’s schriibsch hesch glaubs sälber chli müesse lache vor was alles Angscht hesch, oder? Es chunnt eh guet.
Wahschindli wirsch scho echli Heiweh ha. Aber das isch ja nüt schlimms – duesch di ablänke und öppis undernä!
Ich wünsch dir uf jede Fall en geili Ziit und freu mi ab und zue öppis vo dir z ghöre.
Rääätoooo
Von: Reto am 24. September 2008
um 11:33
Hey annika
wönschder ganz schöni vier wuchää in New York! Und ebe, gosch urdentli go shoppe und loschtder paar piercing und tatoos stäche:D
neiii seich!
Machs guet und bis bald
grüessli susi
Von: Susi am 25. September 2008
um 1:55